Impuls

Für dunkle Januartage

Gott liebt Sie mit einer unerschütterlichen Liebe.
Ein Hauch von dieser Liebe wurde im Jahr 1878 in England sichtbar: Der kleine Sohn von Prinzessin Alice hatte sich mit der schrecklichen Krankheit Diphtherie infiziert. Die Ärzte stellten den Jungen unter Quarantäne und sagten der Mutter, sie solle sich fernhalten. Aber das konnte sie nicht. Eines Tages hörte sie, wie er der Krankenschwester zuflüsterte: „Warum gibt mir meine Mutter keinen Kuss mehr?“ Bei diesen Worten brach der Mutter das Herz. Sie lief zu ihrem Sohn und bedeckte ihn mit Küssen. Nach wenigen Tagen starb sie.

Was trieb eine Mutter dazu, so etwas zu tun? Was trieb Gott dazu, etwas noch viel Größeres zu tun? Liebe. Und was für eine Liebe- „die wir doch mit unserem Verstand niemals fassen können“ (Epheser 3:19). Wir können dieser Liebe vertrauen. Vielleicht sehnen Sie sich nach dieser Liebe. Vielleicht haben diejenigen, die Sie hätten lieben sollen, es nicht getan. Diejenigen, die Sie hätten lieben können, wollten es vielleicht nicht. Sie wurden nicht zu der Party eingeladen und mit zerbrochenem Herzen zurückgelassen. Oder mit der Frage „Liebt mich irgendjemand?“ allein gelassen.

Hören Sie auf Gottes Antwort. Wenn wir über Jesus am Kreuz nachdenken, seinen einzigen Sohn, den Gott für uns gegeben hat, dann hören wir, wie Gott uns versichert:“Ja, ich! Ich liebe Dich!“
Sie kennen die Tage, an denen Sie sich ungeliebt fühlen. Die Mutter schnauzt rum, die beste Freundin, der beste Freund will nichts von Ihnen wissen, der Arbeitskollege nutzt Sie aus. Sogar ihr Hund scheint Sie schräg anzuschauen. Und Gott?
Es gibt niemals auch nur einen einzigen Augenblick, in dem ER Sie nicht von ganzem Herzen liebt. Verlassen Sie sich darauf. Immer. Auf ewig.
Das ist mein grösster Wunsch für 2018 für Sie!

S.M.

über die Wurzeln...

las ich doch im vorigen Jahr in einer Apothekenzeitung. Ein Artikel, der mich nicht mehr los ließ.

Eine Forscherin meinte, dass im Labor auch die Wurzeln gut beleuchtet und deshalb schnell wachsen würden und kam zu dem Schluss, dass es den Pflanzen gut gehen würde. Ein anderer hielt das für eine Fehleinschätzung. Es wäre ja so, als würde man aus dem Tempo einer Maus, die vor einer Katze flieht, auf deren Wohlbefinden schließen. Die Wirklichkeit ist aber, dass die Wurzeln rascher wachsen, um ins Dunkel zu kommen, weil die ganze Pflanze unter Stress steht. Millimeter für Millimeter schiebt sich jede Wurzelspitze durch die Erde. Ständig ist sie in Bewegung, wächst Salzen und Wassern entgegen, meidet Gifte, bekämpft Feinde. Vor allem in Wäldern wird vermutet, dass in diesem unterirdischen Netz zahlreiche Informationen fließen, so als Art „Wurzel-Internet“, denn Messungen bestätigen, dass sich im Boden jede Menge regt.

... was im Verborgenen geschieht... Wurzeln fliehen vor dem Licht … „fliehe“ ich ins Gebet – ist mir die Abgeschiedenheit wichtig? Habe ich Gelegenheit, zur Ruhe vor Gott zu kommen, „grabe“ ich mich in seine Nähe ein, suche ich Ihn? Vor Jahren bin ich auf die Stelle in Jes. 45,3 gestoßen, da steht: „Ich will dir die im Dunkel verborgenen Schätze und Kostbarkeiten überreichen. Das alles tue ich, damit du weißt, dass ich der Herr bin, der Gott, der dich bei deinem Namen ruft.“ Ist uns die Stärkung im Dunkel wichtig, „grabe“ ich mich ins Dunkel, also eine Zeit ohne Ablenkung und Stress ein, kenne ich solche Oasen des Gebetes, die mich stärken, wachsen lassen, damit ich dann im grellen Tageslicht im Stress des Lebens nicht nur durchkommen, sondern bestehen und siegen kann? „Grabe“ ich mich zu den Wasserquellen, damit meine Palme (also ich selbst), die ich vielleicht am Vertrocknen bin, neues Wasser und Nährstoffzufuhr bekommt und trotz aller Lasten prächtig wachsen kann? Ich habe viele Überraschungen mit Gott gemacht und lade Sie herzlich dazu ein! K.T.

Das Navi

Freitagabend, soeben hat unser Urlaub begonnen, kaum zu glauben. Erste Station ist der Schulanfang unseres jüngsten Enkels. Doch noch sind wir im Auto, hoffen aber, gegen 22 Uhr am Ziel zu sein.
Mein Smartphon habe ich auf dem Schoß und eine nette Frauenstimme gibt von Zeit zu Zeit eine Meldung. Die Strecke ist uns ja nicht unbekannt, wir sind sie schon einige Male gefahren. Es ist alles klar – bis zu dem Moment, als das Smartphone uns eine Zeiteinsparung von mindestens 12 Minuten anbietet und fragt, ob ich einwillige. Mein Mann stimmt zu, ich drücke und eine neue Route eröffnet sich.

Als erstes werden wir von der Autobahn geleitet und fahren eine gute Straße durch Natur und einige Ortschaften … Recht bald sagt mein Mann: „Ich biege jetzt einfach rechts ab, wir müssen ja mal wieder auf die Autobahn kommen.“
Er hat einen phänomenalen Orientierungssinn, das ist oft meine Rettung, doch diesmal, mit Smartie auf dem Schoß, bin ich strikt dagegen. Hatten wir nicht eben zugestimmt, uns leiten zu lassen und jetzt kommt die menschliche Logik? Wir folgen weiter dem Navi, es dauert noch eine ganze Weile und wir kommen wieder auf die Autobahn. Welche Autobahnbaustellen uns erspart wurden, weiß ich nicht, jedenfalls erreichen wir pünktlich unser Ziel.
Dieses Erlebnis ging mir noch eine Zeit lang nach.

Wie fühlen wir uns, wenn Gott uns manchmal ganz andere Wege führt als wir gewohnt sind, alles ist unbekannt und es fühlt sich nicht gut an.
Es ist gut, wenn wir in enger Verbindung zu IHM sind, seine Hinweise hören und ihnen folgen – ER.

Spargelzeit

…da läuft manchem das Wasser im Mund zusammen. Endlich wieder frischer Spargel, wie auch immer zubereitet. Eine unserer Töchter bot uns jetzt russische Eierkuchen, darin Schinken und Spargel eingerollt, überbacken und dazu edle Spargelsoße…
Doch bei aller Spargelwerbung: Menschen, die an Gicht erkrankt sind, müssen auf Spargel verzichten, denn ihre Nieren können nicht ausreichend Harnsäure ausscheiden und das kann einen Gichtanfall nach sich ziehen. So las ich es in der Zeitung und als Tipp war angegeben, dass es doch empfehlenswert ist, wenn Gichtpatienten auch ohne Schmerzen regelmäßig zum Arzt gehen und ihre Harnsäurewerte überprüfen lassen. Ja, Zeitung bildet!!

Wissen Sie, woran ich erinnert wurde? In der Bibel in Psalm 139 Vers 29 ist das die Bitte des Königs David. Er betet: Erforsche mich Gott und erkenne mein Herz, prüfe mich und erkenne meine Gedanken. Zeige mir, wenn ich auf falschen Wegen gehe und führe mich den Weg zum ewigen Leben! Er als König hat den Mut, Gott zu fragen, ob alles okay ist in seinem Leben, ob das Verhältnis zu seinem Schöpfer ungetrübt ist. Auch in seiner hohen Stellung sieht er sich selbst nicht als unfehlbar – ja, vielleicht denkt er gerade an die Dinge, die er sich geleistet hat, die in Gottes Augen Sünde sind, wo er Menschen und auch sich selbst Schaden zugefügt hat – aber gerade da hat er erlebt, wie Gott ihm vergibt und ihm eine neue Lebensperspektive gibt und neue Hoffnung. Gott hat Davids Giftstoffe aus seinem Leben entfernt. Und deshalb ist es David sooo wichtig, dass auch nicht Kleinigkeiten wie Sand im Getriebe sein vertrautes Verhältnis zu Gott stören, sondern er fragt nach Gottes Sicht über sein Leben. Der regelmäßige Arztcheck- nicht nur für Gichtpatienten!